Die Digitalisierung ist sozusagen in vollem Gange und wir wurden in den letzten Monaten oft gefragt, ob es uns nicht leid tut, dass unsere Technologie die Arbeit so vieler Menschen ersetzen wird. Einerseits ist die Annahme, dass Technologie die Arbeit mittel- und langfristig zerstört, aus unserer Sicht falsch. Auf der anderen Seite sieht die Realität in der Buchhaltung und im Rechnungswesen ganz anders aus: Es gibt einen Mangel an Buchhaltern und Buchhaltern.

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Auf den ersten Blick würde man das nicht wirklich glauben. Intuitiv würde man erwarten, dass Softwareentwickler, Mathematiker oder Physiker auf dem Arbeitsmarkt am gefragtesten sind. Verschiedene Studien zeigen jedoch, dass Buchhalter, Wirtschaftsprüfer, Prüfer, Steuerberater und Treuhänder in letzter Zeit stets an erster Stelle standen.

Hochbezahlte einfache Arbeit

Die Auswirkungen dieser Entwicklung sind gravierend für die Kosten der Buchhaltung. Ich höre oft, dass es sehr schwierig ist, Leute zu finden, z. für Verbindlichkeiten. Also für jene Buchhaltungsaufgaben, die sich wiederholen, rein prozessual und nicht formativ sind. Wie immer, wenn etwas knapp ist, steigen natürlich auch die Preise.

Die Gehälter, die dort manchmal gezahlt werden, so dass ich sie von Treuhändern und Steuerberatern bekomme, sind teilweise mit denen in der Softwareentwicklung vergleichbar. Andererseits gibt es natürlich nicht die gleichen Ertragschancen im Geschäft. Dies hat zur Folge, dass trotz aller Automatisierung die laufende Abwicklung des Rechnungswesens teurer und für Treuhänder und Steuerberater ein Minus wird.

Technologieentwicklung als Preistreiber antizipieren

Wenn Sie branchenfremde Personen fragen, ob in Zukunft ein Bedarf an Buchhaltern besteht, erhalten Sie schnell die Antwort, dass dies in Zukunft alles von Maschinen erledigt wird. Das Dumme ist, dass die Realität leider anders ist. Die Buchhaltungssoftwareindustrie ist träge und gesättigt und hat es noch nicht geschafft, einen wirklichen Paradigmenwechsel in der Art und Weise der Buchhaltung zu vollziehen. Der Grund ist einfach: Es gab keinen wirtschaftlichen Zwang, dies zu tun.

Diese öffentliche Wahrnehmung des Berufsprofils führt dazu, dass viele junge Berufstätige die Buchhaltung meiden & Buchhaltung. Dies führt zu einem Fachkräftemangel, wodurch die Gehälter steigen, die Kosten steigen und plötzlich wirtschaftlicher Druck entsteht. Dies erhöht wiederum den Druck auf Technologieanbieter und schafft, wie in unserem Fall, hervorragende Marktchancen.

„Ich hasse meinen Job sehr.“

In den letzten 2 Jahren konnte ich mit Hunderten von Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern über die Entwicklung unserer Unternehmen sprechen. Wenn ich etwas über die Beziehung dieser Menschen zu ihrer Arbeit erfahren habe, haben die meisten Menschen eine Hassliebe mit einfacher Buchhaltungsarbeit.

„Das Eingeben und Überprüfen von Belegen sowie das Abgleichen von Kontoauszügen macht mir einfach Spaß.“

Zitat aus „Nobody, ever“.

Sie hassen es, weil es mühsam und etwas bedeutungslos ist. Sie lieben es, weil es ein solider Job ist und weil Sie das lieben, was dabei herauskommt, das Bild der finanziellen Situation eines Unternehmens, die Reihenfolge, die Klarheit und die Entscheidungsgrundlage.

Es ist wie auf einer großen Karte zu finden, wo Sie sich befinden. DAS ist cool, macht Spaß, weil es Orientierung gibt und den Weg weist, wohin man eigentlich will.

Buchhalter sind gewissenhafte Leute – sie verdienen ein Upgrade.

Mit all den Gesprächen fing ich an, Buchhalter wirklich zu mögen. Sie sind sehr gewissenhafte, kluge Leute, die sehr einsatzbereit sind. Fast jeder in der Buchhaltungsabteilung möchte nach oben gehen und Finanzberichte und kreative oder kontrollierende Finanzarbeit leisten. Und ich denke, sie haben dieses Upgrade verdient.

Weg mit der banalen Arbeit

Ich denke, die Zeit für diesen Paradigmenwechsel ist gekommen. Deshalb machen wir Parashift. Zuerst dachten wir, dass Treuhänder, Steuerberater und Buchhalter uns als Feinde oder Zerstörer wahrnehmen würden. Das Gegenteil ist der Fall; Die Arme, mit denen wir begrüßt werden, könnten nicht offener sein. Wenn man sich die aktuellen Markttendenzen genauer ansieht, versteht man schnell, warum dies der Fall ist.

In den vielen Gesprächen, die wir mit zukünftigen Kunden führen könnten, wird nicht davon gesprochen, dass vorhandene Personen entlassen werden. Im Gegenteil, wir sehen, dass durch den Einsatz unserer Technologie ein Upgrade von einfacher Arbeit zu anspruchsvoller Arbeit stattfindet. Das ist großartig und motiviert uns, schnell und radikal vorzugehen.

Letztendlich scheint dies eine Entwicklung zu sein, die nur Gewinner hervorbringt. Dabei geht es uns nicht nur um den Fachkräftemangel – wir freuen uns, dass er besteht und weitergegeben wird. Es hilft uns dabei, unsere Vision der Buchhaltung – einer vollständig autonomen Echtzeitbuchhaltung – schneller und einfacher auf den Markt zu bringen.