Der Entscheid, eine Hypothek für eine Immobilie aufzunehmen, ist für den Antragsteller ein grosser und wichtiger, die Verpflichtung meist eine langjährige. Aber auch auf Seiten des Kreditgebers sind natürlich vor einer Kreditvergabe einige Absicherungen notwendig. Das spiegelt sich einerseits in der Menge und Arten der Dokumente, die es von Seiten des Antragstellers einzureichen gilt, wider. Andererseits in den wochenlangen Überprüfungen dieser eingereichten Dokumente, bis hin zu der Kreditvergabe. Bei einem positiven Bescheid kann sich die schlussendliche Auszahlung des Kredites gut und gerne über mehrere Monate hinziehen. Dass dies gerade der jüngeren Generation sehr schnell zu langwierig wird, ist augenscheinlich. Ein Grund für die Verzögerungen sind die manuellen Prozesse der Erfassung und Verarbeitung eines Hypothekenantrags, welche angepasst und optimiert werden müssen. Das moderne Hypothekargeschäft transformiert diese Prozesse von manuellen zu automatisierten. Damit kann eine Hypothek simpler beantragt und, mit Blick auf den Kundenservice, schneller und schmerzloser abgeschlossen werden.

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Die Liste der erforderlichen Dokumente und Unterlagen für einen Hypothekenantrag ist lang. Neben den Identifikationsdokumenten muss unter anderem ein aktueller Lohnausweis und eine Kopie der letzten Steuererklärung respektive bei Selbstständigerwerbenden, die Bilanz und Erfolgsrechnung der letzten zwei oder drei Jahre, eingereicht werden. Des Weiteren sind Dokumente der Pensionskasse, der Vorsorgestiftung und des Betreibungsamtes erforderlich. Das ist aber natürlich noch lange nicht alles. Bei einem Hypothekenantrag müssen für alle Objekte Dokumente wie Grundbuchauszug, Grundriss- und Situationspläne (bei Stockwerkeigentum ein Plan der Stockwerkeinheit), Gebäudeversicherungsausweis und Verkaufsdokumentationen vorgelegt werden. Bei einem geplanten Neubau werden zusätzlich sämtliche Baubewilligungen, Baupläne, Kostenvoranschläge und ein Baubeschrieb benötigt. Für einen einzigen Hypothekenantrag geht beim Kreditgeber also eine riesige Menge an Dokumenten ein, die nun von den Experten gemäss einer vorliegenden Checkliste auf Vollständigkeit überprüft werden müssen. Manuell muss der Kreditgeber diese Dokumente erst erfassen und dann mit den Daten des Kreditvergabesystems abgleichen. Dieser Prozess ist nicht nur enorm zeitraubend, sondern auch fehleranfällig. Erst wenn alle Daten im Kreditvergabesystem übereinstimmen und der Kreditgeber das Risiko sauber und ordentlich geprüft hat, kann der Antrag genehmigt werden. Dieser Prozess zieht sich hin, seitdem dieser Hypothekenantrag ja nicht der einzige ist, welcher zur gleichen Zeit erfasst und verarbeitet werden muss. Ein mehrmaliges Hin und Her zwischen Kreditgeber und Kreditnehmer ist aufgrund der Komplexität und des Umfangs der einzureichenden Dokumente alles andere als eine Seltenheit. Dass dies für beide Seiten einen Pain Point darstellt, ist offensichtlich.

Die Lösung für diesen Pain Point im Hypothekargeschäft liegt in der Prozesstransformation, namentlich in der Transformation weg von manuellen und hin zu automatisierten Prozessen wie die der Datenerfassung und anschliessenden -verarbeitung. Die Liste der einzureichenden Dokumente von Seiten des Antragstellers her bleibt zwar dieselbe, die Erfassung und Verarbeitung jedoch ändert sich signifikant und damit auch die Geschwindigkeit auf den hoffentlich positiven Bescheid der Kreditvergabe. Dokumente können beispielsweise vorab vom Antragsteller an ein Webportal geschickt werden, wo diese direkt auf Vollständigkeit und Validität geprüft werden. Dies und die Automatisierung der Datenerfassung geschieht mit einer intelligenten, KI-basierten OCR (Optical Character Recognition), welche alle relevanten Daten aus den eingereichten Dokumenten automatisch ausliest. Essenziell ist natürlich die Verifizierung der ID oder des Passes und der Vergleich mit den vorliegenden Dokumenten, speziell der Steuererklärung und des Lohnausweises. Die OCR-Software erfasst sowohl die Daten der ID oder des Passes und der verschiedenen Dokumentenarten automatisch und so können diese ebenso automatisch auf Übereinstimmung geprüft werden. Stimmen die extrahierten Daten nicht überein oder fehlt etwa ein relevantes Dokument, gibt das System eine Alarmmeldung und die Daten können manuell nachgeprüft beziehungsweise die fehlenden Dokumente nachgereicht werden. Im Gegensatz zu der vorherigen manuellen Datenerfassung und -verarbeitung wird somit aufgrund von Fehlerminimierung die Sicherheit und Compliance erhöht, während sich gleichzeitig auch Effektivität und Genauigkeit verbessern.

Der gesamte Prozess des Hypothekenantrages verändert sich also in bedeutender Art und Weise. Dank der intelligenten, KI-basierten OCR kann dem Kunden ein Service geboten werden, der sicherer, schneller und dadurch Kreditnehmer-orientierter ist. Gleichzeitig können sich Experten im Hypothekargeschäft endlich von den manuellen, mühsamen und wenig wertschöpfenden Arbeiten ab- und sich in einer ganzheitlichen Beratung den persönlichen Anliegen des Antragstellers zuwenden. Ohne zusätzliche Zeitressourcen wird die Kapazität erhöht, was in einer grösseren Zahl an Bearbeitungen von Hypothekenanträgen und damit in höheren Profiten mündet.

Gerne stehen wir Ihnen für einen unverbindlichen High-Level Austausch zu Ihren Prozessen und Ideen für Transformationen zur Verfügung und versuchen unsererseits wertvolle Impulse beizutragen, sodass Sie die Chancen für Ihren Projekterfolg sowie dessen Impact maximieren können.