Ähnlich wie bei der automatisierten Datenverarbeitung von Energierechnungen, welche beispielsweise Immobilienverwaltungen hilfreiche Einsichten geben, können weitere wertvolle Daten aus diesen heraus genutzt werden, um den Fokus auf andere Dinge zu richten. Auf welche? Auf die detaillierte Erfassung von Positionsdaten und um damit den CO2-Fussabdruck eines Unternehmens bestimmen zu können. Der CO2-Fussabdruck schafft Klarheit, mit welchen Aktivitäten und in welchen Geschäftsbereichen in einem Unternehmen wie viel CO2 erzeugt, wie viele Emissionen ausgestossen werden, was immer wie mehr an Bedeutung gewinnt. Nachhaltigkeit ist den meisten Unternehmen wichtig, der Bedarf an Zertifizierungen zum Nachweis eines optimierten CO2-Fussabdrucks natürlich ebenso.

Der CO2-Fussabdruck – so etwas, wie des Unternehmens Supervisor für nachhaltiges Wirtschaften

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Fokus nicht auf Rechnungsbeträge, sondern auf inhaltliche Details

Bis jetzt ist der Finanzbuchhaltung in einem Unternehmen zwar bewusst, dass sie in der Rechnungsperiode Z den Totalbetrag X für Wasser abgerechnet haben, sie wissen aber nicht wie viel m³ Wasser denn verbraucht wurde. Genauso wenig wissen sie mit den bis anhin extrahierten Daten, wie sich der Verbrauch auf die zwanzig Niederlassungen verteilt oder worin sie sich unterscheiden, denn je nach Ort kann das auch einfach eine simple Wasserpreisfrage sein und muss nicht zwingend aus einem Mehrverbrauch resultieren. Beim Treibstoff ist Ähnliches der Fall: Die Buchhaltung rechnet für den Zeitraum Y bis Z den Betrag X ab, sie haben aber keine Ahnung, wie viel davon Bleifrei 95, wie viel Bleifrei 98, wie viele Liter davon Diesel waren. Genau diese detaillierten Daten sind aber essenziell für die Bestimmung des CO2-Fussabdrucks.

Was in der Warenbewirtschaftung gilt, stimmt auch für die Bestimmung des CO2-Fussabdrucks: Nutze Daten weise und – vor allem – nutze sämtliche vorhandenen

Essenzielle Positionsdaten, die es zu extrahieren gilt

Die hohe Signifikanz für ein Unternehmen, Rechnungsdaten automatisiert extrahieren und verarbeiten zu können, bleibt natürlich auch weiterhin bestehen. In einem weiteren Schritt kommen nun die zusätzlichen Positionsdaten hinzu, die benötigt werden, um den CO2-Fussabdruck eines Unternehmens exakt ausrechnen und bestimmen zu können. Gerade für Unternehmen mit mehreren Niederlassungen herrscht hier enormes Potenzial. Um zu erkennen, wo denn überhaupt CO2-Emissionen zu welchen Teilen ausgestossen werden und um diese schliesslich reduzieren und optimieren zu können, braucht es die Extraktion folgender Positionsdaten:

  • Rechnungssteller
  • Objekt und Objektadresse: bei Unternehmen mit mehreren Niederlassungen (egal, ob zwei, zwanzig oder zweihundert Niederlassungen)
  • Abrechnungszeitraum: Bezugsmonat oder jährliche Abrechnungsperiode
  • Definition für Kategorie oder Produkt: Strom, Wasser, Gas, Heizöl, Treibstoff und so weiter und so fort
  • Unterscheidungen: Bei Treibstoff wird der Verbrauch zwischen Bleifrei 95, Bleifrei 98 und Diesel, beim Strom z.B. zwischen „grauem“ oder „grünem“ Strom, bei Gas z.B. zwischen Erd- und Biogas unterschieden
  • Total Verbrauch: je nach Kategorie oder Produkt in kWh, m³, Liter, Gallone
  • Umrechnungsfaktoren: bei Gas wird der Verbrauch oft in m³ angegeben und dann in kWh umgerechnet, beide Positionsdaten sind wichtig

Als einzelne Faktoren haben diese Positionsdaten gemeinsam einen erheblichen Einfluss darauf, wie viel Emissionen die Niederlassungen ausstossen und wie viel ein Unternehmen insgesamt an Energie verbraucht. Mit diesen Daten kann in einem Unternehmen, egal mit wie vielen Niederlassungen, der Energiehaushalt berechnet, optimiert, Einsparpotenziale ausgemacht und der CO2-Fussabdruck bestimmt werden.

Die exakte Extraktion von detaillierten Positionsdaten aus den Energierechnungen – eine effiziente Art zur Bestimmung des CO2-Fussabdrucks

Die intelligente, KI-basierte OCR extrahiert exakt

Damit diese Positionsdaten aus den Energierechnungen detailgetreu extrahiert werden können, kommt die intelligente, KI-basierte OCR (Optical Character Recognition) zu Hilfe. Die intelligente, KI-basierte OCR befreit diese „gefangenen“ Positionsdaten aus den Dokumenten heraus, so dass auch sie ihrem eigentlichen Zweck dienen können. Das sieht folgendermassen aus:

  • Energierechnungen gehen im einzelnen Unternehmen oder in den verschiedenen Niederlassungen ein
  • Die intelligente, KI-basierte OCR nimmt eine Qualitätsverbesserung und eine Seitentrennung vor
  • Alle notwendigen Energierechnungen aus den verschiedenen Niederlassungen werden klassifiziert
  • Es folgt die automatische Extraktion aller zuvor aufgelisteten und relevanten Daten aus den Energierechnungen
  • Strukturierte Daten werden ausgegeben, welche wiederum für die automatische Bestimmung des CO2-Fussabdrucks verwendet werden

Das intelligente Prozessieren der Energierechnungen ist insofern das willkommene Mittel zur Bestimmung des CO2-Fussabdrucks

Die automatische Bestimmung des CO2-Fussabdrucks hilft doppelt

Mit den gesammelten Daten können Optimierungen, beispielsweise der Umstieg auf Ökostrom oder Erdgas, vorgenommen werden. Dank der intelligenten, KI-basierten OCR werden in Zukunft nicht nur Energierechnungen automatisch verarbeitet, auch emissionsreiche Geschäftsbereiche können gemindert, der CO2-Fussabdruck optimiert und CO2-Zertifizierungen angestrebt werden. Die automatische Bestimmung des CO2-Fussabdrucks hilft demnach Unternehmen sowohl intern bei deren Emissionsoptimierungen, was oft Einsparpotenziale bedeutet, als natürlich auch extern bei der erfolgreichen Prüfung und dem Entgegennehmen von wichtigen CO2-Zertifizierungen.